WKO: Wir warten!
Wo bleibt die große Reform?
20.07.2026
Stellungnahme von Präsident Josef Falkner zur WKO
Nun sind schon mehrere Wochen vergangen seit der Ankündigung, die WKO werde reformiert und effizienter geführt und die Unternehmen werden deutlich entlastet.
Jedoch was bisher geschehen ist, bleibt ein Armutszeugnis und ein Hohn für jeden Unternehmer. Es scheint keinen echten Willen zu einem Reformprozess zu geben. Solange die WKO nicht in ihren Führungsstrukturen bereit ist, die Ausgaben entsprechend zu minimieren, ist eine Pflichtmitgliedschaft in Frage zu stellen. Die KMU 2 gehört mit sofortiger Wirkung ersatzlos gestrichen und nicht nur um ein paar Prozentpunkte reduziert und dies erst mit Wirksamkeit 2029! Damit erreicht man nur jene Unternehmen, die auch Mitarbeiter haben, alle anderen spüren von dieser Entlastung sowieso nichts. Mehr als die Hälfte sind EPU’s. In der WKO scheint es genauso zu sein wie im Bund, das Problem liegt auf der Ausgabenseite und nicht auf der Einnahmenseite.
In Zeiten der Digitalen Kommunikation ist es nicht notwendig 9 Länderkammern zu führen und auch braucht es nicht 9 Bezirksstellen in Tirol. Die Wirtschaft braucht vielmehr eine echte effiziente Vertretung der Unternehmen.
Rücklagen und Besitztümer der WKO gehören zum Teil aufgelöst um eine notwendige Finanzstruktur sicher zu stellen.
Während täglich ein Unternehmen in Tirol insolvent ist, bedient sich die Kammerführung an den Geldern aus den Pflichtbeiträgen, die von den Unternehmen bezahlt werden.
Josef Falkner
Präsident TTV
Tiroler Tourismusvereinigung
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