Aufgaben & Ziele der TTV
  • EINFLUSS SICHERN
    Auf allen politischen Ebenen
  • FREIRAUM SCHAFFEN
    durch weniger Bürokratie
  • ZUKUNFT GEBEN
    durch neue Lösungsansätze
  • GEHÖR VERSCHAFFEN
    Bedeutung des Tourismus zeigen
TTV Statement

Josef FalknerJosef Falkner
Hotelier
„Wir von der TTV sind das Sprachrohr des heimischen Tourismus.“

 

Pressetexte

Karfreitag

Mittwoch, 27. Februar 2019

 

Das Thema um den Karfreitag ist wohl vom größten „Unsinn" Befreit worden, jedoch muss die derzeit, heute veröffentliche Lösung noch deutlicher erklärt und dargestellt werden.

 

Selbst die Lohnverrechnungsbüros wissen noch keine genaue Handhabung, und wie ist es mit dem Karfreitag dieses Jahr, der ja kurz bevorsteht. Gerade wir im Tourismus wissen nicht wie wir damit umgehen sollen und können.

 

Josef Falkner

TTV Präsident

   

Private Vermietung von Wohnungen über Airbnb

Dienstag, 19. Februar 2019

 

Diese Möglichkeit der Vermietung ist nicht mehr weg zu denken, bedarf aber dringend eines geordneten Ablaufs. Hier muss der Gesetzgeber Voraussetzungen einer entsprechenden Kontrolle und Abgabensicherheit schaffen. Wenn dies Bundesweit zu lange dauert, dann ist es gut, dass das Bundesland Tirol hier zu einer Lösung kommt. Dieses Thema hängt auch zusammen mit den schwer zu kontrollierenden Zweitwohnsitzen im Land, denn viele derartige Einheiten werden auch auf diesem Wege vermietet.

 

Diese Form der Vermietung hat in den Städten begonnen und ist auch längst im Ferientourismus gang und gebe. Es darf hier auf keinen Fall zu einer Abgabenseitigen Ungleichheit kommen und es sind auch dadurch zu viele Menschen sprich Touristen im Lande, die weder registriert noch versichert sind.

 

Josef Falkner

TTV Präsident

   

Statement Fernpass-Maut für die Tiroler Krone

Donnerstag, 24. Jänner 2019

 

Gerne beantworte ich hier diese Frage zu einer Eventuellen Bemautung der Fernpassstrecke, im Bezug einer Tunnelbau Lösung.

Ich gehe davon aus, dass Ihnen das am 16.01.2019 an Kollegen Gassler Markus gerichtete Schreiben bekannt ist, hänge Ihnen dies aber trotzdem an.

 

Der Fernpass ist inzwischen eines der vielen Verkehrstechnischen „ Baustellen" die wir im Land Tirol haben. Seit nun mehr über 40 Jahre wird dieses Thema durch alle politischen Gremien gezogen, leider ohne Ergebnis.

 

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass nur eine gesamte Untertunnelung von Bichlbach in das Gurgltal eine Lösung bringt. Abgesehen davon ist der Tschirgantunnel unverzichtbar. Alle hier geäußerten Ängste und Argumentationen rund um eine Finanzierung ist mit der Asfinag abzusprechen und über eine entspreche Bemautung machbar, siehe Beispiel Tauerntunnel und viele dergleichen in Österreich. Ich bin nicht der Meinung, Dass dies dem Tourismus schadet, vielmehr wird dadurch dem Gast eine wesentlich sichere und vor allem kürzere Anreise Gewährleistet.

 

Was das 7,5 Tonnen Limit für LKW betrifft, ist es reine Willensfrage und lässt sich so wie auch jetzt in Zukunft auch mit einer Tunnellösung kontrollieren. Auch jetzt hat ein PKW Fahrer, durch die Regelung des Gesetzlich festgelegtem Ziel und Quellverkehrs nicht den Eindruck einer Tonnagebeschränkung .

 

Ich hoffe Ihnen damit eine eindeutige Stellungnahme meinerseits gegeben zu haben und freue mich auf ein Feedback Ihrerseits.

 

Josef Falkner

TTV Präsident

   

Statement Fernpass-Maut für die Tiroler Krone

Mittwoch, 16. Jänner 2019

 

Die Situation der vergangenen Tagen hat uns deutlich gezeigt, wie schnell ein ganzer Bezirk vom restlichen Tirol abgeschnitten ist. Und dies ist nur ein Teil des gesamten Problems an der Fernpassroute. Wenn dann hier noch die Meinung vorherrscht, dass hier nichts getan werden muss, sondern vielmehr noch der Ruf nach noch mehr Einschränkung des Verkehrs vorherrscht, dann besteht mit Recht ein Zweifel am Willen einer Gesamtlösung.

 

Ich glaube nicht, dass der Bevölkerung des Bezirkes Reute, sowie den Bewohnern des Gurgltales und des Mieminger Plateaus damit gedient ist die bestehende Verkehrssituation weiterhin zu ignorieren, ganz abgesehen von der Wirtschaftlichen Bedeutung der Verkehrsverbindung zwischen dem Bezirk Reute und dem restlichen Tirol.

 

Wenn hier sich die Politik nicht eiligst um eine echte Lösung bemüht, dann werden die Probleme für Bewohner auf beiden Seiten des Fernpasses auf keinen Fall gelöst und der Verkehr kommt zum Erliegen. Dies ist die Realität.

 

Josef Falkner

TTV Präsident

   

Offener Brief an Nationalrat Franz Hörl

Donnerstag, 25. Oktober 2018

 

Sehr geehrter Herr Hörl!

 

Gerade Sie, selbst als praktizierender Touristiker, müssten wissen wie schwierig manche Herausforderung, und dies gerade am Arbeitsmarkt derzeit, für uns alle ist. Wir wissen sehr wohl, dass nicht alles, was man fordert und für unsere Unternehmen dringend notwendig wäre umsetzbar ist. Jedoch, dass sich unsere von uns gewählten politischen Vertreter an höchster Stelle nicht zu Themen wie den 12 Stundentag, Ruhezeiten und so weiter öffentlich melden ist nicht zu verstehen!

 

Der ÖGB und die AK verbreiten ständig gezielt Unwahrheiten und betreiben somit eine Hetze zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern! Hier erwarten wir uns eine Klarstellung unserer politischen Vertreter von höchster Stelle!

 

Und wenn Sie glauben, jemanden derartig untergriffig in den öffentlichen Medien anzugreifen, dann ist dies unterste Schublade und keine Art eines Politikers Ihres Kalibers. Wirtschaftliche Entscheidungen in einem Unternehmen zu treffen ist immer noch jedem selbst überlassen und daher nicht eine Frage von Grundrechnungsarten. Nicht der am lautesten schreit in der Öffentlichkeit ist immer der Beste!! Respekt ist eine Grundhaltung, die jeder haben sollte.

 

Wir Unternehmer im Tourismus erwarten uns jedenfalls von den von uns gewählten politischen Vertretern entsprechende Unterstützung und nicht derartig untergriffige Äußerungen!

 

Josef Falkner

TTV Präsident

   

Entscheidung 12-Stunden Tag

Montag, 30. Juli 2018

 

Die derzeitige Debatte um den 12 – Stunden Tag scheint nicht abzureißen. Der ÖGB und die AK melden sich täglich in den Medien auf unseriöseste Art und Weise zu diesem Thema und verunglimpfen damit unsere Branche auf das Übelste. Mit Lügen und Hetzkampagnen werden Unternehmen, sowie Arbeitnehmer diskriminiert und auf das Übelste herabgewürdigt. Dies dient niemanden und wir vermissen hier die Vertreter der Wirtschaftskammer, die längst einen Aufstand gegen derartige Vorgehensweise der Sozialpartner, die mit unwahren Behauptungen und Darstellungen der Situation sich dazu melden sollten! Ihr seid unsere Vertreter in der WK und keiner sagt etwas!

 

Schon seit langem wird über eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten gesprochen und nun hat endlich die Bundesregierun mutig und rasch entschieden. Dies gilt es mit Aufklärung zu verteidigen und richtig zu stellen. Daher die Bitte an Euch beide, stärkt uns den Rücken und stellt Euch der Diskussion!

 

Dass die Basis eine 40 Stunden Woche und eine 5 Tage Woche darstellt sei wohl unbestritten. Genauso ist die Grundlage von 5 Wochen Urlaub Pro Jahr kein Thema.

 

Daher die Bitte, setzt Euch ein für den Tourismus in Tirol.

 

Josef Falkner

TTV Präsident

   

Aussagen von ÖGB-Vorsitzenden Philip Wohlgemuth

„ Nur Wunsch nach billigen Arbeitskräften"

So lautete in der TT vom 2. Januar der Titel vom ÖGB-Vorsitzenden Philip Wohlgemut.

 

Alleine ob dieser Aussage ist zu erkennen, dass Herr Wohlgemuth keinerlei Bezug zur Praxis hat. Tatsache ist, dass der Überwiegende Teil der Mitarbeiter im Tourismus mit der Entlohnung und dem Arbeitsklima sehr zufrieden ist. Es gibt viele Berufe, die ähnlich gelagert sind. Dass es einzelne Fälle gibt, wo es nicht stimmt, mag durchaus Tatsache sein, aber auch dies ist in keiner anderen Branche anders. Dies ist noch lange kein Grund einen gesamten Wirtschaftszweig derart in Misskredit zu bringen.

Alleine seit 2009 sind im Tourismus in Tirol 40.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Da ist es nicht mehr möglich genügend heimische Arbeitskräfte zu finden. Zudem kommen hier noch Geburtenschwache Jahrgänge zum tragen.

 

Was die Entlohnung betrifft: alle Arbeitsplatzangebote im Tourismus sind wie in anderen Branchen in Kollektivverträgen geregelt. Auch die Überzahlung eines Mitarbeiters über dem KV bezieht sich nicht auf geleistete Überstunden, sondern auf Grund entsprechender Qualifikation des Mitarbeiters. Überstunden werden genauestens aufgezeichnet und gesondert abgerechnet.

 

Aussagen, wie „ nur der Wunsch nach billigen Arbeitskräften", kann nur von jemanden, der keine Ahnung hat stammen. Gerade für Arbeitskräfte aus dem Ausland werden seitens der Unternehmen zusätzlich kostenlos Unterkunft und Verpflegung bereitgestellt.

 

Ich erinnere wiederholt daran, wir sollten uns auf Augenhöhe treffen, um gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten, und nicht ständig Unwahrheiten verbreiten, denn wenn Herr Wohlgemuth immer wieder falsches sagt entspricht es noch lange nicht der Wahrheit.

Dies sind Parolen die längst überholt sind. Wir brauchen echte Sozialpartner, dann geht etwas weiter. Auf keinen Fall lassen wir uns nicht wegen bevorstehenden KV-Verhandlungen als die Tiroler Leitbranche der Wirtschaft unter Druck setzen, unsere Vertreter werden entsprechen Verhandeln.

 

Der Tiroler Tourismus trägt wohl sehr viel dazu bei, dass Wohlstand und Arbeit in ganz Tirol erhalten bleibt. Daher ist es mehr als entbehrlich, sich ständig vom ÖGB – Landesschef derartige Lügen ausrichten zu lassen.

 

Josef Falkner Präsident TTV

   

Offener Brief an die Liste Fritz / Fritz Dinkhauser

Sehr geehrter Herr Dinkhauser!

 

Heute in zwei Wochen finden in Tirol wie bekannt Landtagswahlen statt. Es ist Natur der Sache, dass jede wahlwerbende Partei, sowie Gruppe sich in dieser Zeit um wesentliche Themen, die unser Land betreffen bemüht.

Jedoch was Sie Herr Dinkauser und ihre Gruppierung in der derzeitigen Wahlwerbung betreiben, ist nicht nur beschämend sondern schadet dem ganzen Land Tirol, und vor allem den vielen fleißigen Leuten im Land.

Einen derartigen Wirtschaftszweig, wie den Tourismus in seiner Gesamtheit derart zu verurteilen, ist der Erste Schritt zu einer massiven Armut in Tirol! Unbestritten gibt es über Entwicklungen in einem Land zu reden, aber damit verbunden ist auch der Wohlstand jedes einzelnen Bürger im Lande! Wir brauchen keine Hetze von Sozialpartnern, sondern Zusammenarbeit im Sinne der Arbeitsplätze und deren Mitarbeitern. Was Sie hier tun ist großer Schaden für unser Land Tirol!! Ja ich behaupte, diese Populistischen Aussagen Ihre Wahlwerbenden Gruppe stellen ein Diskriminierung jedes einzelnen im Tourismus arbeitenden Menschen dar!

Ich glaube die Menschen in Tirol sind sehr wohl mündig genug, um hier am 25.02.2018 richtig zu entscheiden, sodass weiterhin vernünftige Leute für Tirol im Einsatz sind und arbeiten und solche wie Sie nicht mehr gehört werden.

 

Josef Falkner

Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung

   

Mitarbeitermangel im Tourismus

Es ist wirklich begrüßenswert, dass hier nun seitens der neuen Bundesregierung Anstrengungen unternommen werden im Bereich der Arbeitsplatzzugänge im Tourismus, jedoch ist es für diesen Winter schon zu spät! Es kann nicht sein, dass im Osten Österreichs hunderte Köche stempeln, während die Hotellerie im Westen nicht mehr in der Lage ist ihre Betriebe in vollem Umfang zu führen und ganze Restaurationsbetriebe geschlossen werden müssen und dies wegen fehelenden Mitarbeitern, Daher sollte rasch gehandelt werden, denn die nächste Sommersaison ist schnell da!


Es ist auch nicht neu, dass es im Tourismus Saisonzeiten gibt, genauso wie im Baugewerbe, aber der Tourismus ist wohl unbestritten der wichtigste Wirtschaftszweig in Tirol! Daher ist unsere Forderung an die zuständigen Vertreter in der Regierung rasch zu handeln und zu entscheiden. Im Tourismus soll gearbeitet werden, wenn die Arbeit anfällt. Wir müssen die Gäste auch am Abend und an den Wochenenden bedienen.

 

Genauso ist es wichtig die Mehrwertsteuer für die Beherbergung von 13 auf 10 Prozent zu senken, denn bei allem Nächtigungsrekord sinkt die Wertschöpfung der Betriebe und somit steigt die Verschuldung in gefährlichen Höhen!!!

 

Josef Falkner

Präsident TTV

   

Olympiaabstimmung in Tirol

Olympia ja oder nein? Dies ist wohl eine wesentliche Entscheidung der Tiroler Bevölkerung am 15. Oktober dieses Jahres!

Die Grundlagen dafür könnten wohl deutlicher nicht ausgearbeitet werden als sie es sind. Jedoch sind für manche noch Fragen offen, wie die Frage der  Sicherheit oder die finanzielle Machbarkeit.

Schenkt man den Grundlagen die für ein Für und Wider einer Bewerbung für Olympische Winterspiele ausgearbeitet wurden Glauben, dann gibt es keine Zweifel, dass es für Tirol von enormer Bedeutung ist, sich um die Winterspiele 2026 zu Bewerben.

Das IOC hat deutlich kommuniziert wie und in welcher Art in Zukunft derartige Veranstaltungen auf internationaler und sportlicher

Ebene abzuführen sind. Ich bin davon Überzeugt, dass gerade Tirol als Tourismusland Nummer eins all diese Voraussetzungen bieten kann.

Es ist gerade für unser Land Tirol die Chance uns für die Zukunft unserer nächsten Generationen wirtschaftlich, sowie sozial und für hohe Lebensqualität neu auszurichten!

Als Botschafter für Olympia 2026 kann ich nur sagen, bewerben wir uns gemeinsam für Tirol um die Olympischen Winterspiele 2026, denn darin liegt eine enorme Chance für die Zukunft Tirols und der Bevölkerung.

 

Josef Falkner Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung      

   

Freizeitwohnsitze

TIROLER TOURISMUS VEREINIGUNG - PRÄSIDENT JOSEF FALKNER:

 

KLARE ABSAGE FÜR FREIZEITWOHNSITZE AUF BAUERHÖFEN

 

Der Präsident der Tiroler Tourismus Vereinigung Josef Falkner ist für eine Gleichstellung aller Beherbungsbetriebe im Tourismusland Tirol - das Land Tirol ist hier gut beraten im Rahmen

der aktuellen Raumordnungswelle eine derartige Sonderregelung im Juli Landtag nicht umzusetzten und unterstützt die von Seiten des Gemeindeverbandes, der Wirtschaftkammer und der

Arbeiterkammer ausgesprochene NICHTÄNDERUNG der Raumordnung in diesem Punkt.

 

Als Vorschlag sollten die Bauerhöfe die zur Vermietung ausgebauten Zimmer, Ferienwohnungen oder Almhütten im Rahmen " Urlaub am Bauerhof" unseren Gästen weiterhin angeboten werden.

Selbst wenn auch hier die 10 Bettengrenze überschritten wird - natürlich unter Einhaltung der ordnungsgemäßen Abfuhr der anfallenden Abgaben wie z.B. Kurtaxen, Steuern etc.

 

Die Bevorzugung einzelner Berufsgruppen kann nicht im Interesse einer florienden Tourrismuswirtschaft als wesentlicher Impulsgeber für das Land Tirol sein.

 

Josef Falkner

Präsident

Tiroler Tourismus Vereinigung

   

Allergen-Verordnung sinnlose Bürokratie

Gäste schütteln den Kopf: Allergen-Informationsverordnung sinnlose Bürokratie

In allen Speisen müssen seit einer Woche 14 Hauptallergene gekennzeichnet sein! Der folgende Informations-Salat vergällt manchem Restaurantinhaber die Freude am Bewirten.

Innsbruck (TP/OTS) - "Unsere Restaurant-Gäste sind fassungslos: dass wir mit Steak und Beilagen eine Buchstabenliste servieren, schlägt dem Fass den Boden aus", berichtet Josef Falkner, Hotelier und Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung (TTV). Mehr als 50.000 österreichische Betriebe müssen Speisekarten umschreiben, Informationsblätter auflegen oder zumindest ihre Mitarbeiter intensiv schulen. Falkner kann an der Allergen-Informationsverordnung keinen rationalen Zweck erkennen: "Diese überbordende Bürokratie raubt dem Unternehmer Nerven und dem Ober Zeit, die er für seine Gäste besser nützen könnte." In Schulungen und mit einer Online-Rezept-Plattform bereitete die Wirtschaftskammer ihre Mitglieder auf die neue Allergen-Verordnung vor. Trotzdem bleiben Fragen offen. Auf den seitens der Prüfbehörden in Aussicht gestellten "milden Blick" verlässt sich die TTV nicht. Als Vertretung der Tiroler Touristiker ruft Josef Falkner zu Vernunft auf: "Nicht alles, was in der EU angedacht und diskutiert wird, sollte Österreich ohne zu überlegen übernehmen und den Wirten und Unternehmern als Gesetz vor die Füße werfen. Hier scheinen keinesfalls Praktiker in derart wesentliche Entscheidungen eingebunden worden zu sein. Jene die dieses Gesetz eingeführt haben, gehen eindeutig zu weit!"

   

TTV Presseaussendungen

Sie finden die Presseaussendungen der Tiroler Tourismus Vereinigung auch im Presseportal der OTS-apa: http://www.ots.at/pressemappe/15424/ttv-tiroler-tourismusvereinigung

Wir bedanken uns für jede Veröffentlichung in Ihren Medien und freuen uns ebenfalls über die Zusendung eines Hinweises.
Ihr TTV-Team.

   

Nein zur Mehrwertsteuer-Anhebung

Nein zur Mehrwertsteuer-Anhebung als erstes Bekenntnis für den Tourismus

Die geplante Verdopplung des Mehrwertsteuersatzes auf Beherbergung ist vom Tisch. Die Tiroler Tourismusvereinigung (TTV) fordert weitere Erleichterungen für Unternehmer.

Innsbruck (TP/OTS) - Dass zu wenig Geld in den Kassen des Staates lieg, wird im Vorfeld jeder Steuerreform deutlich. Der Ruf nach höherer Mehrwertsteuer ist schnell laut. Dieser Kunstgriff würde jedoch zum Fehlgriff, das konnten die Vertreter der Tourismusbranche nachvollziehbar darlegen.

Mit 10 % für Hotelbeherbergungen kassiert der Staat Österreich denselben Anteil wie Frankreich und Italien, jedoch weit mehr als Belgien, die Niederlande oder Portugal mit 6 % Mehrwertsteuer. Josef Falkner, Präsident der TTV, lenkt den Fokus auf eine weitere Last, die Tourismus-Unternehmen vielfach ihrer Konkurrenzfähigkeit beraubt:
die Lohnnebenkosten. Falkner: "wir fordern vom Finanzminister eine weitere Senkung der lohnbezogenen Abgaben!" Der jüngst im Nationalrat beschlossenen Reduktion um 0,1 Prozentpunkte für 2014 und 2015 sollten weitere Schritte folgen. Falkner betont:
"Steuererleichterungen, im Wesentlichen bei den Lohnnebenkosten, sind unbedingt erforderlich, um nicht weitere Existenzen zu gefährden und die Erfolgsgeschichte des Tourismus fortschreiben zu können."

   

Raucherräume Gastronomie

Ist das Wort eines Ministers nichts mehr wert?


Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs lässt die Gemüter kochen: Gäste dürfen selbst beim Gang auf die Toiletten nicht eine Sekunde dem Rauch ausgesetzt sein.

 

Viele Wirte haben auf Empfehlung von Gesundheitsminister Stöger hin Umbaumaßnahmen in ihren Unternehmen getätigt, um dem Rauchergesetz Genüge zu tun. Trennwände wurden eingebaut, Schiebetüren montiert, Restaurantbereiche umgestaltet. Jetzt scheinen die Investitionen umsonst erfolgt zu sein. Mit Entscheid des Verwaltungsgerichtshofes vom Juni 2013 wurde ein Gastronomiebetrieb bestraft, weil die Verbindungstür zwischen Raucher- und Nichtraucherraum dauerhaft offen stand. Der Gerichtshof stellte klar fest: Wenn man erst durch einen Raucherbereich in den Nichtraucherbereich kommt, widerspricht dies dem geltenden Gesetz. „Den Gästen ist es laut Verfassungsgericht nicht mehr zumutbar, zehn Sekunden durch ein belüftetes Lokal zu gehen", bringt Josef Falkner, Präsident der Tiroler Tourismus Vereinigung, seine Entrüstung auf dem Punkt. Er erklärt, „dass Richter weltfremde Entscheidungen treffen, beobachten wir immer häufiger." Im Sinne der Schadensbegrenzung unterstütze die Tiroler Tourismusvereinigung jedoch auf jeden Fall die Forderung der Wirtschaftskammern, dieses Gesetz in nächster Zeit beizubehalten. Andernfalls wären die teuren Maßnahmen völlig umsonst gewesen. Falkner: „Wir fordern die neue Regierung und den neuen Gesundheitsminister auf, das Tabakgesetz so zu ändern, dass die Unternehmer in den nächsten Jahren Rechtssicherheit haben."